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Zahnarztangst – was tun?

Sie sind nicht allein

Die Angst vor dem Zahnarzt ist keine Seltenheit. Gut jeder zweite Patient empfindet eine zumindest (leichte) emotionale Anspannung bei dem Gedanken an eine zahnmedizinische Behandlung. Zwölf Prozent der Erwachsenen geben an, stark ausgeprägte Ängste mit dem Zahnarztbesuch zu verbinden. Knapp die Hälfte hat nur „etwas“ oder „wenig“ Angst, ein gutes Drittel aber „gar keine“. Diese Ergebnisse zeigt eine im April/Mai 2011 durchgeführte repräsentative Umfrage des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach.

Wenn Angst die Gesundheit gefährdet, ist Handeln angesagt.

Wird die Angst krankhaft, spricht man von einer Zahnbehandlungsphobie. Allein der Gedanke an einen Zahnarztbesuch löst z.B. starkes Unbehagen, Schweißausbrüche oder Herzrasen aus. Betroffene schaffen es nicht, zur regelmäßigen Kontrolle zum Zahnarzt zu gehen. Oft vermeiden sie sogar jahrzehntelang den Zahnarztbesuch.

Die Folgen sind Schmerzen, vermeidbare Gebissschäden, vermehrte Infektionen im Mundraum oder auch starker Mundgeruch. Ein vernachlässigtes Gebiss beeinträchtigt damit auch die Lebensqualität. Soziale Einschränkungen können sich ebenfalls einstellen, wenn sich Mitmenschen durch den schlechten Gebisszustand abgestoßen fühlen.

Vertrauen Sie sich Ihrem Zahnarzt an

Angst vor dem Zahnarztbesuch und vor Schmerzen bei der Behandlung müssen heute nicht mehr sein. So läuft eine Kariesbehandlung heute dank moderner Betäubung zumeist völlig schmerzfrei ab. Zahnärzte und ihre Praxisteams nehmen die Angst ihrer betroffenen Patienten ernst und bemühen sich in besonderer Weise darum, eine angstfreie Atmosphäre beim Praxisbesuch zu schaffen.

Vertrauen ist die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie. Patienten sollten ihrem Zahnarzt gegenüber ihre Angst benennen, anstatt sie zu verbergen. Für die Minderheit von Patienten, deren Ängste so stark ausgeprägt sind, dass sie den Gang zum Zahnarzt über Jahre vermeiden, stehen jedoch Behandlungsmöglichkeiten wie Psychotherapie und Hypnose zur Verfügung. In Fällen von ärztlich attestierter Phobie kommt sogar eine Vollnarkose in Betracht.

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