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Die Milchzähne

Aufbau des Milchgebisses

Das Milchgebiss beginnt sich ab dem vierten Lebensmonat zu entwickeln und ist in der Regel bis spätestens zum dritten Lebensjahr komplett ausgebildet. Da ein bleibendes Gebiss für Babys oder Kleinkinder zu groß wäre, bildet sich eine erste „kleine“ Kaugarnitur. Wächst das Kind heran und Kiefer und Mundhöhle entwickeln sich, fallen die Milchzähne nach und nach aus und werden durch bleibende Zähne ersetzt.

Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen, die ebenfalls eine Wurzel haben. Diese ist nur kleiner als bei den bleibenden Zähnen. Die Milchzahnwurzeln werden beim Zahnwechsel von den nachfolgenden Zähnen aufgelöst. Daher scheint es bei ausgefallenen Michzähnen, als ob sie keine Wurzeln hätten. Das Milchgebiss weist keine sogenannten großen Backenzähne auf. Sie brechen in der Regel erst durch, nachdem das Milchgebiss durch die bleibenden Zähne ersetzt wurde.

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Oberkiefer

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Unterkiefer

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Zahnbezeichnungen

Zahnmediziner in Deutschland bezeichnen die einzelnen Zähne nach dem sogenannten FDI-Schema*, dem international gebräuchlichsten Zahnschema. Dazu teilen sie Ober- und Unterkiefer in einen linken und rechten Quadranten auf.** In den Quadranten werden die Zähne von vorne nach hinten durchnummeriert. Die erste Ziffer steht für den Quadranten, die zweite für die Position des Zahns. Der erste rechte Milchbackenzahn wird z.B. als „fünf vier“ bezeichnet.

Neben dem FDI-Schema gibt es noch weitere Zahnschemen. Das amerikanische System (Universal Numbering System) z.B. wird – wie der Name schon sagt – bevorzugt in den USA verwendet. Dabei wird das bleibende Gebiss vom oberen rechten Weisheitszahn bis zum unteren rechten Weisheitszahn im Urzeigersinn von eins bis 32 durchnummeriert. Die Milchzähne werden analog mit Buchstaben von A bis T benannt.

*FDI: Fédération Dentaire Internationale
**Links und rechts ist dabei vom Patienten aus gesehen.

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