Die BLZK informiert - Ihr Zahnarzt berät

Gut vorbereitet zum Zahnarzt

So bereiten Sie sich optimal auf den Zahnarztbesuch vor

Mit der richtigen Vorbereitung ist der Termin beim Zahnarzt ein Klacks. Tipps für Patienten von der Anfahrt zur Praxis bis zum Zähneputzen, mit speziellen Tipps für Angstpatienten.

Wenn Sie gesetzlich versichert sind, müssen Sie Ihre Versichertenkarte mitbringen.

Für gesetzlich Versicherte lohnt es sich außerdem, das Bonusheft der Krankenkasse mit zum Zahnarzt zu nehmen. In dieser Urkunde bestätigt der Behandler, dass der Patient die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung wahrnimmt.

Infos zum Bonusheft

  • Patienten, die über 18 Jahre alt sind, müssen in ihrem Bonusheft einmal pro Jahr einen Zahnarztbesuch belegen können. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sollen zweimal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt.
  • Gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die aufgrund der Covid-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 nicht zur Vorsorgeuntersuchung gegangen sind, behalten ihren vollständigen Bonusanspruch. Um diesen Anspruch sicherzustellen, sollten sie auf jeden Fall ihr Bonusheft zum nächsten Praxisbesuch mitbringen, um einen Eintrag zu erhalten. Diese Ausnahmeregelung gilt nicht für Erwachsene über 18 Jahren.
  • Der Festzuschuss zur Regelversorgung, also einer medizinisch ausreichenden Versorgung, beträgt 60 Prozent. Wer in einem Zeitraum von fünf Jahren alle nötigen Vorsorgeuntersuchungen in seinem Bonusheft durch einen Stempel der Praxis belegen kann, erhält einen höheren Festzuschuss – nämlich 70 Prozent. Nach zehn Jahren wird der Festzuschuss sogar auf 75 Prozent erhöht.
  • Bei Kindern und Jugendlichen führt der Zahnarzt eine sogenannte Individualprophylaxe (IP) durch, bei Erwachsenen eine zahnärztliche Untersuchung. Details zu beiden Untersuchungen erfahren Sie von Ihrem Zahnarzt.

Bonusheft VorderseiteBonusheft Seite mit ErklärungenBonusheft Nachweisseite für Stempel

Vorderseite
Bonusheft

Seite mit
Erklärungen

Nachweisseite
für Stempel


Planen Sie genügend Zeit für die Anfahrt ein

Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln: Wer für den Weg zum Zahnarzt genügend Zeit einplant, erreicht die Praxis entspannter und kann die Untersuchung beim Zahnarzt konzentrierter angehen.


Seien Sie pünktlich

Die Praxisorganisation ist dankbar, wenn der Patient eher fünf Minuten zu früh als zu spät in der Zahnarztpraxis eintrifft. Dann kann das Praxisteam in Ruhe eventuelle Fragen abklären, die vor der Untersuchung anstehen. Manche Praxen bitten Patienten beispielsweise, einen sogenannten Anamnesebogen auszufüllen. Dadurch erfahren sie mehr über die individuelle medizinische Vorgeschichte des Patienten/Medikamente, die genommen werden müssen oder Veränderungen von Gesundheit und Medikamenten.

Beispiel Anamnesebogen

Beispiel eines Anamnesebogens


Bitte Zähne putzen

Geputzte Zähne gehören zu jedem Zahnarztbesuch. Wer keine Zeit hat zu Hause zu putzen, nimmt Zahnbürste und Zahnpaste einfach mit in die Praxis. Hier gibt es immer eine Gelegenheit, die Zähne vor der Untersuchung zu säubern. Wer in der Praxis putzt, sollte dafür jedoch genügend extra Zeit einplanen.


Für Angstpatienten

In vielen Praxen können Angstpatienten einen Ersttermin ausmachen, der dem Kennenlernen des Zahnarztes dient und keine Behandlung beinhaltet. Wenn der Patient das Praxisteam über seine Angst informiert, können bereits die Mitarbeiter am Empfang entsprechend reagieren. Auch dem Zahnarzt hilft es, wenn der Patient möglichst genau über seine Angst berichtet.

Stand: 12.10.2020

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