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Vorsorge gesunde Zähne

Gesund beginnt im Mund – krank sein oftmals auch

Es ist wissenschaftlich belegt, dass es einen auffälligen Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und Allgemeingesundheit gibt.

Im Fokus steht hier die Parodontitis. Von dieser Entzündung des Zahnhalteapparats geht eine schleichende Gefahr für den gesamten Körper aus. Schädliche Bakterien können an parodontal kranken Zähnen in die Blutbahn gelangen und unter Umständen chronisch-entzündliche Erkrankungen im Körper verursachen. Ob Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Atemwegserkrankungen, Gelenke, Schwangerschaft oder Osteoporose – die Wechselwirkungen sind vielfältig.

Was jeder tun kann

Häusliche Zahnpflege

Es ist ratsam, zweimal täglich die Zähne zu putzen und sie einmal täglich mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste zu reinigen. Dabei sollte am besten eine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden. Es gilt auch die Zunge mit speziellen Zungenreinigern zu säubern. Die Zahnbürste sollte alle zwei Monate gewechselt werden, die Zahnzwischenraumbürstchen alle 14 Tage.
Im Rahmen einer Professionellen Zahnreinigung zeigen der Zahnarzt und sein Team dem Patienten wie er seine Zähne pflegen kann, ohne sein Zahnfleisch zu verletzen.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

PZR ist die ideale Ergänzung zur häuslichen Zahnpflege. Mit Spezialinstrumenten werden alle krankmachenden oder ästhetisch störenden Beläge entfernt und die Zähne poliert – eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Karies und Parodontitis. In der Regel sollte eine PZR zweimal jährlich erfolgen. Ihr Zahnarzt wird Ihnen das für Sie passende Zeitintervall empfehlen.

Regelmäßige Zahnarztbesuche

Mindestens zweimal im Jahr sollte man sich seine Zähne vom Zahnarzt untersuchen lassen. Der Zahnarzt wird eventuelle Veränderungen an Zahn, Zahnfleisch oder am Zahnhalteapparat feststellen und beheben.

Zahngesunde Ernährung

Wer vielseitig, ausgewogen und vitaminreich isst, und zudem Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe zu sich nimmt, der tut nicht nur seinen Zähnen Gutes, sondern beugt auch Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor (FAQ zu zahngesunder Ernährung).

Risikofaktoren vermeiden

Rauchen, zu viel Alkohol, zu wenig Schlaf und zu viel Stress schaden dem Körper und den Zähnen. Wenn möglich, sollten diese Risikofaktoren vermieden werden.

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