Die BLZK informiert - Ihr Zahnarzt berät

Tipps zur professionellen Zahnreinigung (PZR)

  1. Durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR) beim Zahnarzt sinkt das Risiko, an Karies oder Zahnbettentzündung (Parodontitis) zu erkranken deutlich.

  2. Bei der PZR werden hartnäckige Ablagerungen und bakterielle Beläge an schwer zugänglichen Stellen – wie an Zahnzwischenräumen, am Zahnfleischsaum oder an überstehenden Füllungs- und Kronenrändern – entfernt. Gründliche häusliche Mundhygiene allein reicht hier nicht aus.

  3. Ablauf einer professionellen Zahnreinigung:

    • zahnmedizinische Untersuchung durch den Zahnarzt/die Zahnärztin und Erläuterung der Behandlung

    • vollständige Entfernung aller Verfärbungen, der harten (Zahnstein) und weichen Ablagerungen oberhalb und unterhalb des Zahnfleischrands und in den Zahnzwischenräumen

    • Polieren der Zähne mit Polierinstrumenten und Polierpaste

    • Kontrolle, Nachreinigung und Fluoridierung

    • Anleitung zur richtigen Mundhygiene zu Hause

  4. Vor einer zahnärztlichen Behandlung ist eine professionelle Zahnreinigung immer empfehlenswert.

  5. Alle sechs Monate wird eine PZR zur Vorsorge empfohlen. Für Patienten mit hohem Karies- oder Parodontitisrisiko kann eine PZR auch bis zu viermal im Jahr sinnvoll sein.

  6. Schwangere leiden besonders häufig an Zahnfleischentzündungen. Deshalb ist eine PZR in der Schwangerschaft sehr wichtig.

  7. Die PZR ist auch wichtig in der Nachsorge, zum Beispiel nach einer Parodontitisbehandlung.

  8. Wie lange eine PZR dauert, hängt von den Belägen auf den Zähnen ab und wie viele Zähne behandelt werden müssen.

  9. Die professionelle Zahnreinigung wird entweder durch den Zahnarzt/die Zahnärztin selbst durchgeführt oder durch eine speziell dafür ausgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA), eine Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP), eine Zahnmedizinische Fachassistentin (ZMF) oder eine Dentalhygienikerin (DH).

  10. Die professionelle Zahnreinigung muss privat bezahlt werden. Ein Festpreis für die PZR ist nicht möglich. Einzelne gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten für die PZR.

VOILA_REP_ID=C1257FBC:002D4540