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Symptome der Parodontitis

So stellt der Zahnarzt eine Parodontitis fest

Ob ein Patient an Parodontitis leidet, kann nur der Zahnarzt sicher diagnostizieren. Mit einem speziellen Messinstrument, der Parodontalsonde, kann er weitgehend schmerzfrei feststellen, ob das Zahnfleisch zur Blutung neigt und wie tief mögliche Zahnfleischtaschen sind.

Früherkennung

Diese Erfassung des Parodontalen Screening Index (PSI) dient zur Früherkennung der Parodontitis. Zeigt der PSI parodontale Probleme, untersucht der Zahnarzt den Zahnhalteapparat gründlich und macht sich anhand von Röntgenaufnahmen ein Bild, ob sich der Kieferknochen bereits zurückgebildet hat.

Einsatz von Antibiotika

Liegt eine schwere Form der Parodontitis vor, kann man zusätzlich testen, ob in den Zahnfleischtaschen resistente Keime oder ungünstige Bakterienkombinationen vorhanden sind. Falls ja, kann zusätzlich eine gezielte Antibiotika-Therapie oder die Desinfektion der Zahnfleischtaschen mit einer antibakteriellen Spüllösung erforderlich sein.

Symptome, die auf eine Parodontitis hindeuten:

  • Zahnfleischbluten
  • Rötung oder Schwellung des Zahnfleischs
  • Rückgang des Zahnfleischs
  • Empfindliche Zahnhälse
  • Dauerhafter Mundgeruch oder fortwährend unangenehmer Geschmack im Mund
  • Zahnfleischtaschen
  • Änderung der Zahnstellung
  • Länger werdende, gelockerte Zähne (im späteren Erkrankungsstadium)
  • Eiteraustritt am Zahnfleischrand bei Massieren des Zahnfleischs (im späteren Erkrankungsstadium)
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