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Für wen sind Implantate geeignet?

Heute kann – von wenigen Ausnahmen abgesehen – fast jeder Patient erfolgreich mit Implantaten versorgt werden. Entscheidend ist nur, dass die Faktoren, die eine Infektion begünstigen und zu Komplikationen führen können, ausgeschaltet bzw. zurückgedrängt werden. Damit ein Implantat optimal einheilen kann, muss der Patient eine gute Kieferknochenqualität und eine ausreichende Knochenmenge haben. Denn je stärker der Kieferknochen, desto problemloser hält das Implantat.

Knochenaufbau

Sollte das natürliche Knochenangebot nicht reichen, gibt es verschiedene Verfahren, den Knochen zu stärken bzw. aufzubauen – entweder mit eigener Knochensubstanz oder durch Knochenersatzmaterial – oder auch durch eine Mischung von beidem.
Hier ein Video aus unserer Mediathek zum Thema: Sinusbodenlevation (mp4)

Bedingungen

Voraussetzung für die Versorgung mit einem Implantat ist ferner eine gewissenhafte und regelmäßige Mundhygiene. Patienten mit einer schweren Parodontitis oder einem schlecht eingestellten Diabetes müssen sich vor einer Implantatversorgung erst behandeln lassen. Ebenso Patienten, die bestimmte Knochenleiden haben (z.B. eine schwere Osteoporose), Störungen der Blutgerinnung und Wundheilung, Immunschwäche oder schwerwiegende Allgemeinerkrankungen.

Grenzen

Eine Gegenanzeige für eine Implantatbehandlung stellen auch Drogen- und Medikamentenmissbrauch, eine Strahlentherapie an Kopf und Hals und manchmal auch psychische Faktoren dar. Ein erheblicher Risikofaktor für den langfristigen Erhalt der Implantate ist das Rauchen sowie ausgeprägtes stressbedingtes Zähneknirschen.

Professionelle Einschätzung durch den Zahnarzt

Der Zahnarzt sollte über vorliegende Erkrankungen oder Verhaltensmuster informiert sein. Er entscheidet zusammen mit dem Patienten, ob und welche Möglichkeiten machbar und sinnvoll sind.

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